Ubuntu

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Ubuntu wird derzeit auf keinem meiner Rechner mehr benutzt


Linux (Ubuntu) on a T41p: Notizblock für mich selbst

Da Kanotix aufgrund Teaminterner Problemen scheinbar nicht mehr in der bisher vorhandenen Form weiterentwickelt wird, ist dieser bereich nun für Ubuntuerfahrungen da. Die alten Erfahrungen zu Kanotix finden sich jetzt im Kanotix-Bereich des Wikis

Hier wird die Installation eines 2.6.18 Kernels mit hdaps auf ein mit Ubuntu Edgy aufgesetztes System beschrieben

Inhaltsverzeichnis

Ubuntu an sich

Installation

die Ubuntu Installation ist nicht sonderlich schwehr:

Live-CD runter laden, brennen, rein und booten

den installieren Icon clicken

Einstellungen treffen

installieren.

neu booten und über neues System freuen.


Dazu sollte man noch sagen, dass man eine bereits existierende mit Daten gefüllte Partition nicht als root ( "/" ) angeben kann (Meldung "Kein Root-Dateisystem") sondern diese erst (kann im Installer geschehen) formatieren muss.


Wer wie ich erstmal einen Schock bekommt wie viele der ihm bekannten Packete (tilda, scite, ...) nicht in Synaptic auftauchen, rate ich in der

/etc/apt/sources.list

einfach mal alle rausdokumentierten "deb" einträge mit rein zu nehmen ("# deb ..." -> "deb ...")

und schon sind alle heissgeliebten Packete da.


Meine Meinung

Diese Notiz beschreibt meine ersten Tage mit Ubuntu, und enthält keine Instruktionen, kann also problemlos übersprungen werden.


Ich hatte Ubuntu schon vor ca 1 Jahr mal installiert. Damals war es zwar auch nicht schlecht, allerdings bot mir damals Kanotix mehr Anreize. Nunja, die aktuelle Entscheidung zu wechseln wurde auch ehr vom sich auflösenden Kanotix Team getroffen als von mir.

Erster Eindruck - so weit, so gut

Ubuntu erscheint in erwartet Glossy-Clicky-Bunten Gewand.


Optisch ansprechend? Für den Anfang ja, aber da werden noch ein paar Änderungen anfallen.

Funktional? Bisher auch hier keine Beschwer... Moment was ist das

Eine Sprechblase die mich darüber informieren will, dass es neue, nicht installierte Updates gibt?

Ein Feature eines bekannten Redmonder Betriebssystems, dass ich bisher in Linux sicher nicht vermisst habe. Naja Click-und-weg, wenigstens kann man sowas schnell abstellen.


Auch ungewohnt, aber diesmal sehr positiv - fast alles funktioniert out-of-the-box

Thinkpad FN-Keys, Suspend-to-ram, Hibernationsmodus, Lautstärkeregelung...


Scrollen mit mittlerer Maustaste geht erst mal nicht, und mein lieblingsspielzeug - der hdaps-Sensor wird auch nicht ausgelesen. Naja, hätte mich auch sonst gelangweit.


Zweiter Eindruck - Ubuntu, an ancient African noise produced by hitting Head on Keyboard

sudo fängt langsam an zu nerven. 15 Minuten lang bekommt man dadurch Rootrechte, danach muss man das Passwort erneut eingeben. Zu lange um mein System zu schützen, und da ich eh jedesmal sudo eintippen muss auch aufwänding. Der tiefere Sinn des Ubuntu-sudo-Systems bleibt mir vorerst verborgen, naja zumindest mit "sudo -i" oder "sudo -s" bekomme ich halbwegs bequem meine angestammten rootrechte zurück, und den su kann man ja auch freischalten. Bei dem funktioniert die autovervollständigung allerdings halb (z.B. keinerlei Modul-Vorschläge für modprobe)

make mplayer geht gerade nicht. Warum? Ganz einfach, die Helden haben doch glatt den c++ Compiler (Paket g++) nicht drin - nach 15 minuten obskure Fehlermeldungen jagen, installiere ich ihn nach.

das mitgelieferte fglrx geht so halb - aber wirklich nur halb. Was fehlt ist die opengl Beschleunigung, welche ich mit keinem der mitgelieferten Packete hinbekommen hab. Also wieder zu meiner Lieblingsbeschäftigung: ati-Treiber manuell installieren... da hab ich doch noch so ein schönes Kanotix script für Faule ... so klappts dann auch mit Ubuntu

synaptic hängt sich nun zum dritten mal auf - das hab ich unter Kanotix kein einziges mal hinbekommen.

Die Packete hinken den Standard Debian Packeten hinterher. Das merkt man besonders daran, dass in Ubuntu nur ca alle Woche überhaupt mal aktualisierte Packete gibt, wo in Debian für jede Änderung über Nacht ein neues Packet bereit steht.

Fn-Tasten funktionieren alle - aber nur unter gnome, unter e17 geht schon nur noch die Hälfte, und die nur wenn gerade die Sonne scheint. Das Hängt wohl größten Teils mit den seltsamen acpi_fakekey programmaufrufen zusammen, die ausserhalb von Gnome bei mir nichts bewirken.

Da ich für mein Thinkpad gerne den hdaps-Festplattenschutz habe, bleibt nichts anderes übrig als einen eigenen Kernel zu bauen. Damit müssen die restricted packages weg, und das ganze Zeug was man braucht (bei mir madwifi und fglrx) nochmal per Hand nachgebaut werde. "Make oldconfig" der bisherigen Ubuntu Kernelconf hat mir beim ersten boot eine Kernelpanic beschert, also greife ich zu meiner bewährten ex-Kanotix Konfiguration - die funktioniert wie gewünscht.

Die mitgelieferten Suspend und Hibernate gehen nicht so wie sie sollten. Mit meinem neuen Kernel will das mitgelieferte hibernate gar nicht, suspend nicht wenn ich eine Wechselfestplatte drinnen habe. Da ich keine Ahnung habe wie das bei Ubuntu laufen soll (acpi_fakekey $KEY_SLEEP ?) ersetzte ich die Scripte durch die, die ich für Kanotix geschrieben habe.

was bleibt unterm Strich

Nach einiger Eingewöhnungszeit lässt auch der unbändige Wille die Ubuntu Entwickler mit den Köpfen auf die Tastaturen zu schlagen, langsam nach. Mein Ubuntu läuft halbwegs so wie ich es will.

Ubuntu funktioniert "out-of-the-box" - allerdings nur wenn man es so belässt wie man es vorgefunden hat. Verlässt man den eng eingegrenzten Sandkasten wird es recht schnell dunkel und man steht alleine da. Was übrig bleibt ist ein bisschen abgenommene Arbeit, und ein pseudo Debian mit verstümmelten root-Nutzer.

Soweit so gut, mal sehen wie sich Sidux so entwickelt, im Moment halte ich Ubuntu ehr für eine passable, jedoch nur vorübergehende Lösung.

Kernel

Installation des Kernes

Eine gute Anleitung und Wissen zum Bauen eines Vanilla (also von Kernel.org o.ä. runtergeladenen) Kernes finden sich unter http://www.thomashertweck.de/kernel26.html

Herunterladen

Den gewünschten Kernel (z.B. 2.6.16.9) von kernel.org oder entsprechenden Mirrors (http://www.kernel.org/mirrors) herunterladen, und nach /usr/src/ entpacken

Patchen

hdaps Disk Park Patch

damit die Festplatte bei erschütterungen eingefroren werden kann hdaps muss der kernel gepatched werden (siehe Linux#hdaps_park) Dazu holt man sich den entsprechenden patch von http://www.thinkwiki.org/wiki/HDAPS

patchen geschieht mit

patch -p1 < patchname

im Kernelverzeichnis

falls man einen Patch wieder entfernen will geht das mit

patch -R -p1 < patchname

CPU Spannungen

Für bessere Akkulaufzeiten lässt sich die Betriebsspannung des Prozessors individuell anpassen. Auf die Art spart man bei gleicher Geschwindigkeit Strom, und der Prozessor erhitzt sich weniger.

http://thinkwiki.org/wiki/Pentium_M_undervolting_and_underclocking

http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Undervolt_a_Pentium_M_CPU

Ich benutze derzeit den user-space control patch, und lasse jedes mal beim Systemstart (Linux#Scripte_beim_Booten_starten) per

echo "[hier Spannungszuordnung]" > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/op_points_table die passenden Werte per Script eintragen

Config

Bestehende Kerneleinstellungen (die des Kanotixkernels) lassen sich mit make oldconfig übernehmen

Meine aktuelle Kernelconfig findet sich hier, allerdings dürftet ihr auf Schwierigkeiten stoßen diese so zu übernehmen wenn ihr ein anderes Notebook (T41p) als ich verwendet.

mit

make menuconfig

(make menuconfig benötig das Packet libncurses5-dev) können veränderungen an de Konfiguration vorgenommen werden.

Sinnvoller weise nachlesen was ihr an Einstellungen braucht. z.B. damit hdaps Werte ausgelesen werden können under Device Drivers->Hardware Monitoring Hdaps eingestellen oder für sleep eine Hotpluggable CPU einstellen.

Installation

make&&make modules_install

danach

cp ./arch/i386/boot/bzImage /boot/vmlinuz-2.6.16
cp ./System.map /boot/System.map-2.6.16

und Eintrag in grub erstellen vim /boot/grub/menu.lst

Grub

Mein bevorzugter Bootloader, da man notfalls den Bootbefehl auch per Hand eintragen kann

Die Grub Konfigurationsdatei ist

/boot/grub/menu.lst


Grub Farbschema

Die Farben lassen sich im Format

color [text unselected]/[back unselected] [text selected]/[back selected]

angeben. also z.B.:

color white/black white/blue

heisst schwarzen Hintergrund, weisser Text und blaue Auswahlmarkierungsbox

Systemkonsolen Auflösung

lässt sich als bootparameter in der "kernel" Zeile übergeben in der Form

vga=[Hex Wert]

einige Auflösungen mit Hex Wert:

800x600 0x314

1024x768 0x317

1280x1024 0x31A

1600x1200 0x31E

mit

hwinfo --framebuffer

kann man sich als root zudem sämtliche Werte anzeigen lassen die der eigene Laptop unterstützt


also z.B. vga=0x0343 für 24 Bit Farbtiefe und 1400x1050 px Auflösung

Ati Grafik Treiber

Die installation der Ati treiber bedeutet für mich immer nen grösseren Aufwand. Auf Anhieb geht da selten was, vorallem wenn ein Kernel gerade frisch erschienen ist.

Idealer weise läd man den Treiber direkt von der ati Seite runter, ob der dann auch funktioniert ist eine andere Sache.

Für Kanotix gibt es ein empfehlenswertes install script, dass einem das ganze abnimmt:

den Teil ab update-modules ausführen http://kanotix.org/FAQ-id_cat-4.html#q84

eventuell (z.B. bei der Kanotix Easter Edition) ist der Script Name für den ati installer auch install-fglrx-debian.sh

W-lan

madwifi

den Treiber bekommt man wie in http://madwifi.org/wiki/UserDocs/GettingMadwifi beschrieben.


Das Problem mit den falsch formatierten Packeten, die manche Access Points (wie z.B. die in meiner Uni) aussenden wurde in den aktuellen Madwifi-ng Treiber gelöst.

Einen Link zum (in aktuellen Versionen obsoleten) Patch gibt es trotzdem hier:http://madwifi.org/attachment/ticket/698/madwifi-agere-patch

den Hintergrund kann man unter http://madwifi.org/ticket/698 nachlesen

nm-applet, knetworkmanager

nm-applet und knetworkmanager sind zwei nette kleine Tray Applikationen, die die Verwaltung von verkabelten sowie kabellosen vereinfachen.

nm-applet mit gnome-keyring-daemon lässt sich ausserhalb von gnome mit

gnome-keyring-daemon > /tmp/keyring-data
source /tmp/keyring-data
rm -f /tmp/keyring-data
export GNOME_KEYRING_PID
export GNOME_KEYRING_SOCKET
nm-applet&

starten ( http://www.advogato.org/person/fraggle/ )

vpnc

vpnc ist ein Cisco VPN Concentrator (wird bei uns in der Uni verwendet) kompatibler Client. Leider unterstützt er jedoch kein rekeying, was zu regelmässigen Verbindungsabbrüchen alle 15 Minuten führt (bin mir nicht sicher über die genaue Zeitspanne. Normalerweise erfolgt das rekeying alle 6 Stunden, bei uns ist man da etwas parano...vorsichtiger)

Alternativ:

vpnc lässt sich als Packet über apt-get/Synaptic bekommen.


einen vpnc mit hack der angeblich rekeying unterstützt, was ich leider nicht bestätigen kann (gleiches Verhalten wie vorher) findet man unter http://svn.unix-ag.uni-kl.de/ , und lässt sich mit

svn co http://svn.unix-ag.uni-kl.de/vpnc/trunk ./vpnc 

herunterladen. Danach wie gewohnt mit

make
sudo make install

installieren


Zusätzlich benötigt man noch ein Konfigurationsfile, dass man nach /etc/vpnc kopiert. (NUTZERNAME und PASSWORT selbstverständlich durch eigene Daten ersetzen)

#Konfigurationsfile /etc/vpnc/uni.conf für Uni Wuerzburg
IPSec ID Login
IPSec gateway 132.187.1.5
IPSec secret 9dae7aa6ccfde46148d93351c7ab6861
Xauth username NUTZERNAME
Xauth password PASSWORT

Sinnvoller Weise sollte die Datei nur von root lesbar sein.


danach kann man vpnc mit der Konfigurationsdatei uni.conf über

vpnc-connect uni

starten

wpa

Am einfachsten bekommt man wpa denke ich mal mit nm-applet, knetworkmanager, oder dem kanotix tool "netcardconfig" hin (setzen alle wpa tools wie wpa_supplicant voraus).

Wer darauf keine Lust hat, legt sich seine informationen in einer config für wpa_supplicant ab, und schreibt sich ein script dass wpa_supplicant startet und alle anderen gewünschten Aktionen ausführt

Beispiel: Wlan mit WPA PSK TKIP mit essid (wlanname) "mywlan"

wpa_supplicant configuration file (z.B. "mywlan.conf" im Home Verzeichnis)

ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
ctrl_interface_group=0
eapol_version=1
ap_scan=1
fast_reauth=1 
network={
	ssid="wlan_name"
	#psk="passwort"
	psk=bd8af7b9c712419851040d92e0bb0d4a24c5148fcf3d992abba4556264369624
}

um wpa zu aktivieren, bringen wir unser wlaninterface (bei mir ath0) in den wlanmodus "sta" (normal "managed").

iwconfig ath0 mode sta
Alternativ:

Ich musste bei mir vorher das bestehende wlaninterface zerstören, und ein neues im sta modus erstellen (Ansonsten gabs nen "ioctl: Input/output error" )

wlanconfig ath0 destroy
wlanconfig ath0 create wlandev wifi0 wlanmode sta

danach testen wir den wpa_supplicant im sehr gesprächigen debug modus mit

wpa_supplicant -c /pfad/zu/meiner/mywlan.conf -i ath0 -d -Dmadwifi

Wenn in der Ausgabe eine Meldung von wegen EAPOL: blablairgendwas AUTHENTICATED kommt hat alles soweit hingehauen -ansonsten heisst es Fehlersuche

Mit

wpa_supplicant -c /pfad/zu/meiner/mywlan.conf -i ath0 -B -Dmadwifi

starten wir wpa_supplicant als demon.

Dass alles geklappt hat kann man auch mit

iwconfig ath0

überprüfen. Da sollte dann bei "ESSID:" unser wlanname und unter "Encryption key:" irgendwas stehen.

um uns dann eine IP zuordnen zu lassen, führen wir noch dhclient aus

dhclient ath0

Kismet und Airodump

Falls die Programme nach kurzer Zeit (ca 1 Minute) aufhören neue Packete zu sammeln, kann das daran liegen, dass NetworkManager nach einiger Zeit automatisch von Monitor mode nach Managed umschaltet. Ein

killall NetworkManager

kann da Abhilfe schaffen


Access point modus

mit

wlanconfig ath0 create wlandev wifi0 wlanmode ap

erschaffen wir für ath0 den ap (ggf. vorher mit "wlanconfig ath0 destroy" das interface ath0 entfernen)

iwconfig ath0 essid laptop_ap channel 2

Spezielle Thinkpad Features

Thinkpad buttons

Ibm ACPI

(für: Fn tastenkombinationen)

dafür muss das Modul ibm_acpi mit

modprobe ibm_acpi

geladen werden.


will man die Fn-tastenkombinationen selber bestücken, muss man ibm_acpi erst mal mit

echo enable,0xffff >/proc/acpi/ibm/hotkey

bescheit sagen

in /etc/acpi/events erstellt man dann ein File mit dem Inhalt

event=ibm/
action=/etc/acpi/actions/ibm.sh "%e"

dass die Datei /etc/acpi/actions/ibm.sh aufruft, in der wir dann die Aktionen für die fn kombinationen legen

Beispiel für /etc/acpi/actions/ibm.sh

#!/bin/bash
case "$1" in


# Fn+F5
"ibm/hotkey HKEY 00000080 00001005")
if [ -n "$(pidof wlassistant)" ]
then killall wlassistant;
else gksu wlassistant&
fi
;;

# Fn+F7
"ibm/hotkey HKEY 00000080 00001007")
if [ -n "$(pidof fireglcontrolpanel)" ]
then killall fireglcontrolpanel;
else gksu fireglcontrolpanel&
fi
;;
 
# Fn+F11
"ibm/hotkey HKEY 00000080 0000100b")
if [ -n "$(pidof gnome-system-monitor)" ]
then killall gnome-system-monitor
else gksu gnome-system-monitor&
fi
;;

esac

alle Kombinationen gibt es hier:

http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_get_special_keys_to_work

achja, und damit das ganze dann auch funktioniert müssen wir acpid neustarten

/etc/init.d/acpid restart

tpb

(für: OSD für Access IBM button, Lautstärke, Helligkeit,...)

tpb packete mit synaptic runterladen

modul nvram mit modprobe laden

dev mit:

chmod 664 /dev/nvram

lesbar machen

benutzer zur Gruppe nvram hinzufügen

zum automatischen Laden nvram in /etc/modules eintragen

wie man den Access IBM button nutzbar macht liest man hier: http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkVantage_Button

Zuordnung der Vor- und zurücktasten

die Befehle

xmodmap -e "keycode 234=F19"
xmodmap -e "keycode 233=F20"
Alternativ:

können natürlich auch andere Bezeichner verwendet werden, wie z.B.

keycode 234 = XF86Back
keycode 233 = XF86Forward

Die beiden hat Firefox nur nicht so sehr gemocht (um genau zu sein beide als ein und die selbe Taste erkannt)

fügen die tasten zur keymap hinzu.

Damit die Keymap immer geladen wird, kann auch eine Datei .Xmodmap im Home Verzeichnis des entsprechenden Nutzers anlegen, die dann

keycode 234 = F19
keycode 233 = F20

enthält.


KDE: im Kontrollzentrum kann z.B. dann eine weitere Verwendung spezialisiert werden

Gnome fragt einen beim nächsten Start ob die Datei geladen werden soll. F19 und F20 lassen sich dann z.B. zum Wechseln des Desktops verwenden

E17 erkennt eh so gut wie jeden Keycode. Will man dennoch (z.B. für Firefox) die gerade erstellte Keymap laden, startet man mit e17

xmodmap .Xmodmap

Firefox 2.* kann man auch beibringen die Tasten (eventuell auch in Kombination mit Modifier-Keys wie alt) wie in Windows als Navigatios-keys zu nutzen.

Dazu editieren wir die datei <firefox-directory>/chrome/browser/content/browser/browser.xul also z.B.

/usr/lib/mozilla-firefox/chrome/browser/content/browser/browser.xul

und ersetzen die keycodes der Einträge mit der id "goBackKb" und "goForwardKb" oder "goBackKb2" und "goForwardKb2" mit unseren als z.B.

<key id="goBackKb"  keycode="VK_F19" command="Browser:Back" modifiers="shift"/>
<key id="goForwardKb"  keycode="VK_F20" command="Browser:Forward" modifiers="shift"/>

legt auf Shift+Browser_Vorwärts_Taste die Eine Seite vor und Shift+Browser_Zurück_Taste die Eine Seite zurück

Trackpoint scrollen

mehr unter http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_configure_the_TrackPoint

Xorg Einstellungen

in

/etc/X11/xorg.conf

müssen wir zu

Section "InputDevice"
      Identifier  "Configured Mouse"

oder

 Section "InputDevice"
      Identifier  "PS/2 Mouse"

die folgenden Zeilen hinzufügen (falls noch nicht vorhanden):

     Option "Emulate3Buttons" "true"
     Option "EmulateWheel" "true"
     Option "EmulateWheelButton" "2"
     Option "YAxisMapping" "4 5"
     Option "XAxisMapping" "6 7"


Firefox

Firefox verwurstet vertikales Scrollen standartmässig zur Browsernavigation. Da dies Scrollen zu einem Balanceakt macht ändern wir dies zu normalen vertikalen Scrollen (alternativ die Zeile mit dem XAxisMapping weglassen). Dazu ändern wir die entsprechenden Einträge in der firefox about:config (about:config in Adresszeile eintippen) folgendermassen ab

mousewheel.horizscroll.withcontrolkey.action = 3;
mousewheel.horizscroll.withcontrolkey.numlines = 1; 
mousewheel.horizscroll.withcontrolkey.sysnumlines = true;
[...]
mousewheel.horizscroll.withnokey.action = 0;
mousewheel.horizscroll.withnokey.numlines = 1;
mousewheel.horizscroll.withnokey.sysnumlines = true;
[...]
mousewheel.horizscroll.withshiftkey.action = 1;
mousewheel.horizscroll.withshiftkey.numlines = 1;
mousewheel.horizscroll.withshiftkey.sysnumlines = true;


Bessere Akkuzeiten erreichen

CPU Spannung senken

Bei vielen CPUs wurden die nötigen Spannungen deutlich zu hoch gewählt, um stabilität bei allen ausgelieferten CPUs zu garantieren. Eine zu hohe Spannung frisst 1. den Akku schnell leer und sorgt 2. für mehr Abwärme (lüfter läuft öfter). Ist die Spannung zu niedrig kann das allerdings zu System-Freezes führen

Unter Windows gibt es dafür das Tool Notebook Hardware Control, unter Linux Kernelpatches

http://thinkwiki.org/wiki/Pentium_M_undervolting_and_underclocking

http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Undervolt_a_Pentium_M_CPU

Lüfter Kühlung anpassen

Unter Linux läuft der Lüfter meines Thinkpads gerne mal öfter als er eigentlich muss. Von der Lautstärke her ist das kein Problem, aber Strom wird trotzdem verbraucht.


zur Lüftersteuerung benötigen wir ein einfaches Bash Script, dass wir beim starten unseres Systems mit starten, sowie das Modul ibm_acpi.


Das Script findet sich unter http://www.thinkwiki.org/wiki/Talk:Code/tp-fancontrol

das modul ibm_acpi muss mit experimental=1 modulparameter geladen werden, also z.B.

modprobe ibm_acpi experimental=1

mehr dazu wie (fast) immer im Thinkwiki http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script

hdaps

setzt voraus dass das entsprechende Modul beim Kernelbau aktiviert wurde.

Das hdaps modul muss geladen werden, dies kann mit modprobe hdaps geschehen, oder als Eintrag in /etc/modules beim Systemstart.

obs Funktioniert lässt sich mit

hdaps-pivot

nachprüfen

hdaps alarm

kommt noch

hdaps als Joystick

Spiele wie z.B. Neverball lassen sich per hdaps steuern (über Neigung des Thinkpads). Hdaps wurde bei mir automatisch als Joystick erkannt

!Achtung! Einstellungen bezüglich der Sensitivität des erkannten Joysticks (z.B. über Gnome Joystick) wirken sich auch auf alle anderen hdaps Anwendungen (alarm) aus

hdaps park

setzt voraus dass das entsprechende Modul beim Kernelbau aktiviert wurde, und der Kernel entsprechend gepatcht wurde (siehe Linux#hdaps_Disk_Park_Patch)

zunächst wird der userspace parking daemon von

http://www.thinkwiki.org/wiki/HDAPS

benötig. Aus dem in c geschriebenen file baut man sich mit hilfe einer selbstgeschriebenen make datei eine ausführbare binary.

testen kann man das ganze dann mit

./name_der_binary -d festplatte -s Sensitivität

also z.B. bei mir mit

./hdaps-park -d hda -s 15

die Binary Datei kopieren wir dann nach /usr/bin/

wer das Script beim Booten mitstarten will liest bei Scripte beim Booten starten weiter

gaim thinklight

Damit das Lämpchen überm Display bei ankommenden Nachrichten leuchten kann, muss das Modul ibm_acpi, über modprobe, oder als Eintrag in /etc/modules, geladen werden.

geht wie ich mir habe sagen lassen auch mit kopete

Ultrabay hotswap

Bei mir hat dafür Debian Hotswap gereicht (Packete "hotswap" und "hotswap-gui")

Man kann dann per kommandozeile mit

hotswap

z.B. das CD-Rom Laufwerk mit einem Akku tauschen.

mehr informationen dazu unter http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_hotswap_UltraBay_devices

!Achtung stets vorher alle eingebundenen Filesystens des zu entfernenden Gerätes unmounten, sonst gibt es eine Kernelpanic

Windowmanager

Beryl (Gnome)

Hübsch, halbwegs Funktional und das meiste ist von Apfel Menschen geklaut.

HowTo zur Installation von Ubuntu Packeten findet man unter http://www.thinkwiki.org/wiki/Installing_Ubuntu_6.10_%28Edgy_Eft%29_on_a_ThinkPad_T60#Beryl_-_fancy_3D_desktop

Gnome Settings Daemon

Scheinbar läd Beryl den gnome-settings-daemon nicht, was sich vorallem dadurch bemerkbar macht, das wir das Gnome Theme (Panelaussehen, Icons,...) nicht ändern können. Also fügen wir ihn zu den Gnome Start Programmen hinzu. (Im Menü System>Sitzungen>Startprogramme, hinzufügen clicken: gnome-settings-daemon)

Problem mit Alt-Gr

Bei mir mochte die Alt-Gr taste nicht wirklich funktionieren, deswegen habe ich mir ein Script /usr/bin/restore-keymap erstellt das ebenfalls beim Gnomestart mitgeladen wird.

Bsp.: für Standart 105-Tasten Tastatur mit Deutschen Layout und Nodeadkeys (~,`,´ werden direkt ohne 1 Zeichen Verzögerung dargestellt)

#!/bin/bash
setxkbmap -model pc105 -layout de -variant nodeadkeys
#falls eine xmodmap geladen werden soll (z.B. für IBM Browser-Tasten) in folgender Zeile eintragen und Raute entfernen
#xmodmap .Xmodmap


Problem mit Videos

Des Weiteren ging bei mir das Abspielen von Videos Sau-langsam, besonders in Verbindung mit tpb (OSD Mitteilungen für Lautstärkeänderungen,...).

bisher hab ich dafür allerdings keine Lösung gefunden

Java Swing in XGL

Problem: Groupwise, Netbeans und andere Java Swing Applikationen rendern als einheitliche schwarze Fläche.

an die Datei

/etc/environment

den Eintrag

AWT_TOOLKIT="MToolkit"

anhängen

siehe auch http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=252594

e17

e17 mit Shelf
e17 mit Shelf

Ein schneller Display Manager, der sich aber noch im Alphastadium der Entwicklung befindet.

Informationen zu e17:

http://www.enlightenment.org

http://www.get-e.org


Im grossen und ganzen läuft e17 stabil.


System Menü

Die Einträge im System Menü (Herunterfahren, Reboot, Suspend, Hibernation) können angepasst werden und sind in

/etc/enlightenment/sysactions.conf

gespeichert. Dort können sowohl der auszuführende Befehl, als auch die Rechte gesetzt werden


e17 Installation

e17 lässt sich entweder direkt über die CVS Quelldateien bauen (entweder alle per Hand durchcompilieren, oder sinnvoller per Script)

oder über apt-get (und synaptic) von den entsprechenden repositories

deb http://edevelop.org/pkg-e/ubuntu edgy e17
deb-src http://edevelop.org/pkg-e/ubuntu edgy e17

herunterladen. Die tragen wir in unsere

/etc/apt/sources.list

ein und führen

aptitude update

aus.

Es reicht enlightenment (und abhängigkeiten) sowie die gewünschten Module zu installieren

Hinweis:

Bei Kanotix kam es in der Vergangenheit zu Konflikten zwischen e17 Packeten, weshalb sich e17 nicht installieren lies. Diese lassen sich mehr oder weniger so lösen:

1.packet installieren

2.packet danach mit

 dpkg -i --force-all /var/cache/apt/archives/[packet das installiert werden soll]

installieren

cpufreq

falls das e17 cpufreq modul meckert, dass es die Frequenz nicht ändern kann, muss man die Rechte mit denen das Modul ausgeführt wird ändern. Dazu weist man der Datei /usr/lib/enlightenment/modules/cpufreq/linux-gnu-i686/module.so den Eigentümer root zu und setzt das Spezialattribut UID

ursprüngliche Uhr

ursprüngliches clock Design
ursprüngliches clock Design

Ich bin wohl nicht der einzige der sich das Aussehen des alten clock moduls (aus pre-Shelf Zeiten) zurückwünscht.

Geändert hat sich dabei nicht wirklich das clock Modul selber sondern das default theme.


Der Shelf an sich schon ganz praktisch ist, und wir wollen ja eigentlich nur das Aussehen der alten Uhr.

Ergo bauen wir uns einfach ein neues Theme mit der alten Uhr, und verwenden das dann mit unserem aktuellen e17.


Dafür brauche wir entsprechenden Code und Bilder vom CVS.


mit

cvs -z3 -d:pserver:anonymous@anoncvs.enlightenment.org:/var/cvs/e co e17/apps/e

laden wir den aktuellen Snapshot von e17 herunter

danach ersetzen wir einfach das neue Bild unserer Uhr, in dem wir das der alten Uhr (aus dem Snapshot vor einfliessen des Shelfs) herunterladen:

cvs -z3 -d:pserver:anonymous@anoncvs.enlightenment.org:/var/cvs/e co -D20060419 e17/apps/e/data/themes/images/e17_clock_fg.png

mit

sh e17/apps/e/autogen.sh
cd e17/apps/e/data/themes
make

bauen wir uns das ganze dann zu einem .edj file.

falls Probleme beim make auftauchen kann man auch direkt sich aus dem .edc ein .edj bauen mit

edje_cc -v -id ./images -fd ../fonts -DLOWRES_PDA=1 -DMEDIUMRES_PDA=2 -DHIRES_PDA=3 -DSLOW_PC=4 -DMEDIUM_PC=5 -DFAST_PC=6 -DE17_PROFILE=SLOW_PC ./default.edc default.edj


Unser frisch gebautes Theme können wir dann in eines der themes verzeichnisse kopieren, z.B.:

cp default.edj ~/.e/e/themes/default_with_old_clock.edj

viel spass mit der neuen Uhr (die heruntergeladenen Dateien werden danach nicht mehr benötigt und können wieder gelöscht werden)

kmilo

kmilo lässt sich auch ausserhalb von kde starten. dazu muss man per kommandozeile dcop kded kded loadModule kmilod aufrufen. Mit e_util_eapp_edit lässt sich damit eine .eap datei erstellen, die man dann beim start von enlightenment automatisch aufrufen kann

Wenn man will, dass e17 das Ganze beim start atomatisch startet, empfielt es sich ein sh script zu erstellen, dass wie folgt aussieht:

!/bin/sh

kdeinit

dcop kded kded loadModule kmilod

Dann baut man ein .desktop File im ~/.e/application/all Verzeichnis, dass dieses Script aufruft und fügt diese dann zu startup hinzu

Trayer

Eine System Tray

Bsp. für mein e17:

trayer --widthtype pixel --width 48 --edge right --align right

GTK+ Themes einstellen

dafür gibt es die Programme gtk-theme-switch und gtk-theme-switch2 die man (Überraschung) über das Packet (synaptic,aptitude,...) gtk-theme-switch installiert bekommt.

Hinweis:
falls bei den GTK2 Themes die Buttons anders aussehen als erwartet, fehlen noch die Packete gtk2-engines-pixbuf und gtk-engines-pixmap

Allgemeine Tipps

ssh

allgemein

Anmelden

ssh user@server:pfad

Kopieren

scp datei user@server:pfad/datei 

Konqueror kann (dank des kio-plugins fish) als Filebrowser für ssh benutzt werden

fish://user@server:pfad

Anmeldung ohne Passwort abfrage

...mit RSA Keys.

Wir erstellen zunächst ein neues Paar RSA-Keys mit

ssh-keygen -t rsa

in unserem ~/.ssh/

nun erklären wir dem Server an dem wir uns per ssh anmelden wollen, dass wir sein Freund sind. Dazu hängen wir den Inhalt der gerade erstellten .pub Datei an ~/.ssh/authorized_keys an.


TrueCrypt

mit Truecrypt lassen sich auf der Festplatte verschlüsselte Container anlegen oder gar ganze verschlüsselte Partitionen.

Das schöne ist Truecrypt gibt es sowohl für Windows als auch für Linux.


Die Linuxvariante benötigte bei mir noch eine Patch, da zu dem Zeitpunkt scheinbar nur Kernels bis 2.6.17 unterstützt wurden (Fehlermeldung a la "error: expected ‘)’ before ‘DM_MSG_PREFIX’" beim ausführen von build.sh)

mehr dazu unter http://kanotix.com/PNphpBB2-viewtopic-t-21405.html


Prozessbiblioteken vorladen

viele Programme werden häufig benutzt, insofern lohnt es sich diese zu preloaden.

Konqueror

wird von mir als Filebrowser verwendet. Unter KDE werden im Hintergrund mehrere Instanzen von Konqueror bereitgehalten. Da ich Konqueror auch gerne unter e17 nutze starte ich mit e17

konqueror --preload

andere

theoretisch ist es möglich mit strace Programmabläufe zu analysieren und so frühzeitig benötigte Dateien in den Cache zu laden. In aktuellen Versionen von Suse ist dies für z.B. OpenOffice, Firefox, und Gimp möglich. Bisher war ich allerdings nicht in der Lage dies für mein Ubuntu zu reproduzieren.

Artikel zum preloaden in Suse: http://en.opensuse.org/SUPER_preloading_de

Media

Windows Media wmv abspielen

wer eine Fehlermeldung à la "wmvmod.dll missing" darf mal diesem Link folgen

http://forums.xandros.com/viewtopic.php?t=17983&highlight=wmv


kopiergeschützte DVDs abspielen

Dafür brauch man die (böse weil scheinbar nur halb legale) Library libdvdcss2

Als Debian Nutzer kann man sich einfach von http://download.videolan.org/pub/libdvdcss/ die aktuellste .deb datei runterladen und mit

dpkg -i /pfad/zur/datei

installieren


Mplayer

Mplayer ist was ganz feines. Damit schauen wir problemlos Videos von den Apfel- und Fenstermenschen. Mplayer kann im Browser Videos streamen, und diese auch auf Wunsch auf Vollbild vergrössern.

Details und Installationsanleitung gibt es unter MPlayer

Latex

Eine sehr empfehlenswerte Latex Umgebung unter Linux ist Kile.

Wer auf amsmath.sty nicht verzichten kann sollte sich das Packet tetex-extra über apt-get oder synaptic laden.

Groupwise

Theoretisch kann man auch mit Evolution das Groupwise System nutzen. Da ich Evolution allerdings schon einmal als Mailclient verworfen habe bevorzuge ich den Novell Groupwise Client.

Anweisungen wie man den Groupwise Client unter Linux zum Laufen bringen kann, finden sich unter http://www.ubuntuforums.org/showthread.php?t=147278 und http://www.novell.com/coolsolutions/tip/18101.html

Scripte beim Booten starten

am Beispiel hdaps-park

damit das Script beim Systemstart gestartet wird, legen wir es z.B. in runlevel 5 ab, nachdem das Modul hdaps geladen wurde.

Dazu erstellen wir ein Startscript in

/etc/init.d/

das den hdaps-parker startet.

Dieses verlinken wir dann nach

/etc/rc5.d

als S25hdaps

S bedeutet beim starten, K beim herunterfahren ausführen. Die Programme im Entsprechenden Runlevel werden nach Zahl sortiert gestartet.

pdfs mergen

Es kommt des öfteren mal vor, dass man eine ganze Latte PDFs hat, und diese zu einem einzigen zusammenfügen möchte. Dafür benötigen wir das Packet pdfjam, das wir und mit

aptitude install pdfjam

holen.

Hinweis:

pdfjam enthält die Tools

pdfnup mehrere Seiten eines PDFs auf eine packen (z.B. 2 Seiten auf 1ne)
pdfjoin mit dem man mehrere PDFs zu einem zusammenfügen kann
pdf90 dreht die Seiten des PDFs um 90° gegen den Uhrzeigersinn.

zum mergen mehrerer PDFs:

pdfjoin file1.pdf file2.pdf --outfile output.pdf


Alternativ:

Man kann auch mit den Packeten gs und pdftk mehrere PDFs zu einem zusammenfügen.

Befehl:

gs -dNOPAUSE -sDEVICE=pdfwrite -sOUTPUTFILE=merged.pdf -dBATCH first.pdf second.pdf

Als größeres Bsp nehmen wir mehrere Übungsblätter und dazugehörige Lösungen einer Vorlesung. die Übungen liegen im format uebung01.pdf bis uebung12.pdf vor, die lösungen im format loesung01 bis loesung12.pdf

Zunächst einmal bringen wir alle pdfs alphabetisch in die Reihenfolge in der wir sie dann mergen wollen (so dass das ausgegebene pdf am Schluss die Reihenfolge übung1, lösung1, übung2, lösung2... aufweist). Dazu benennen wir die Übungen in uebung[Nr]_angabe.pdf und die Lösungen in uebung[Nr]_loesung.pdf um, und wenns geht automatisch:

ls -1 uebung* | sed 's/\(uebung\)\([0-9]*\)\(\.pdf\)/mv \1\2\3 \1\2_angabe\3/' | bash
ls -1 loesung* | sed 's/\(loesung\)\([0-9]*\)\(\.pdf\)/mv \1\2\3 uebung\2_\1\3/' | bash
Hinweis:

wtf? nunja, erklären wir das ganze mal:

ls -1 uebung*                         gibt alle Dateien im aktuellen Verzeichnis aus die mit uebung anfangen
Befehl1 | Befehl2                     bedeutet wir führen Befehl1 auf der Ausgabe von Befehl2 durch

soweit dürft klar sein

sed 's/\(uebung\)\([0-9]*\)\(\.pdf\)  verwurstet alles was jeweils zwischen \( \) steht zu Variablen (\1,...) 
/mv \1\2\3 \1\2_angabe\3/'            und gibt sie als String mv uebungNR.pdf uebungNR_angabe.pdf aus

und zuletzt

| bash                                wir interpretieren die Ausgabe des vorigen Befehls als bash code (also als mv Befehl)

Soweit so gut, nun müssen wir nur noch die Files zu einem PDF zusammen fügen, und das machen wir mit

gs -dNOPAUSE -sDEVICE=pdfwrite -sOUTPUTFILE=ra_uebungen.pdf -dBATCH uebung*

fstab

Die Datei /etc/fstab speichert Mountpunkte und Optionen für Speicherpartitionen

z.B. die Zeile

/dev/sda1       /media/sda1     auto    user,rw,auto,uid=roland,gid=roland,umask=0002 0       0 

sorgt dafür dass /dev/sda1 (Partition 1 meiner USB-Festplatten) unter /media/sda1 eingehängt wird und ich Eigentümer (der Nutzer roland <=> "uid=roland" ) und Gruppe (Gruppe roland <=> "gid=roland") bin


Suspend to RAM

Der Schlafmodus funktioniert recht fein. Beim Kernelbau muss die Hot-pluggable CPU aktivieren, und falls nötig beim booten den Parameter

acpi_sleep=s3_bios

anhängen.

mehr dazu unter Suspend sowie Suspend unter Ubuntu

Wine

Windows Programme in Linux lauffähig bekommen geht mit Wine

Terminals

Befehle

siehe Bash Übersicht

Quake artige Terminals

Denjenigen die oft Befehle unter Linux ausführen (jedem?) und dazu eine schnell einsatzbereite Konsole brauchen, kann ich die beiden Terminals yakuake und tilda ans Herz legen

X-Tastaturlayout setzen

macht man mit setxkbmap z.B.:

setxkbmap -model pc105 -layout de -variant nodeadkeys
Persönliche Werkzeuge