Sudo

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Sudo

super user do dient dazu als normaler Nutzer root-Code auszuführen.

Vorteile dabei im Vergleich gegenüber Standard su sind:

Programme dürfen immer zum X-Server verbinden (also graphisch angezeigt werden)

Sinnvoll bei häufigen kurzen root-sessions (root-Konsole sollte wenn möglich nicht offen bleiben wenn ungenutzt)

Verhalten gut konfigurierbar

Sudo ausserhalb von Ubuntu

sudo ist nicht auf ubuntu beschränkt, sondern auf jedem Linux gleich nutzbar. Alles was man dafür braucht ist das Paket sudo, dass wir mit

aptitude install sudo

bekommen.


Konfiguration

Hinweis:
Die Konfiguration sollte mit
visudo

bearbeitet werden.

Beispiel Konfiguration:

# /etc/sudoers
#
# This file MUST be edited with the 'visudo' command as root.
#
# See the man page for details on how to write a sudoers file.
#

Defaults        !lecture,tty_tickets,!fqdn,runaspw,timestamp_timeout=5,exempt_group=""

# Host alias specification

# User alias specification

# Cmnd alias specification

# User privilege specification
root    ALL=(ALL) ALL
myusername   ALL=(ALL) ALL

Damit sorgen wir dafür das der User myusername alle Befehle mit sudo ausführen kann, dafür das root-Passwort (Option "runaspw", "!runaspw" würde bedeuten, der Nutzer muss sein eigenes Passwort eingeben) braucht, und das Passwort dann 5 Minuten gespeichert wird, und er es solange nicht mehr eingeben muss

Die Wichtigsten Optionen sind

runaspw Nutzer muss root-Passwort eingeben statt seinem eigenen

timestamp_timeout=5 Zeitspanne in der der Nutzer nach einem sudo das Passwort nicht noch einmal eingeben muss (Default in Ubuntu 15 Minuten, hier 5 Minuten)

tty_tickets Zeitspanne in der der Nutzer kein Passwort eingeben muss ist auf Konsole beschränkt.

Persönliche Werkzeuge