Kanotix

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Kanotix wird derzeit auf keinem meiner Rechner mehr benutzt, letzte sinnvolle Änderung an diesem Artikel war am 15 Dezember 2006


Linux (Kanotix) on a T41p: Notizblock für mich selbst

Da Kanotix aufgrund Teaminterner Problemen wahrscheinlich nicht mehr in der bisher vorhandenen Form weiterentwickelt wird, ist der Linux bereich jetzt für Ubuntuerfahrungen da

Hier wird die Installation eines 2.6.16 Kernels mit hdaps auf ein mit kanotix (2005-04) aufgesetztes System (Debian)

Eigentlich sollte man generell keine Linuxtipps von mir annehmen, da ich seit März verschiedene Linux Distros zusammen mehr als 30 mal durchgeschrottet und neu aufgesetzt hab. Andererseits bekomm ich dadurch auch langsam etwas Routine beim aufsetzen.

Inhaltsverzeichnis

Kernel

Installation des Kernes

Eine gute Anleitung und Wissen zum Bauen eines Vanilla (also von Kernel.org o.ä. runtergeladenen) Kernes finden sich unter http://www.thomashertweck.de/kernel26.html

Herunterladen

Den gewünschten Kernel (z.B. 2.6.16.9) von kernel.org oder entsprechenden Mirrors (http://www.kernel.org/mirrors) herunterladen, und nach /usr/src/ entpacken

Patchen

hdaps Disk Park Patch

damit die Festplatte bei erschütterungen eingefroren werden kann hdaps muss der kernel gepatched werden (siehe Linux#hdaps_park) Dazu holt man sich den entsprechenden patch von http://www.thinkwiki.org/wiki/HDAPS

patchen geschieht mit

patch -p1 < patchname

im Kernelverzeichnis

falls man einen Patch wieder entfernen will geht das mit

patch -R -p1 < patchname

CPU Spannungen

Für bessere Akkulaufzeiten lässt sich die Betriebsspannung des Prozessors individuell anpassen. Auf die Art spart man bei gleicher Geschwindigkeit Strom, und der Prozessor erhitzt sich weniger.

http://thinkwiki.org/wiki/Pentium_M_undervolting_and_underclocking

http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Undervolt_a_Pentium_M_CPU

Ich benutze derzeit den user-space control patch, und lasse jedes mal beim Systemstart (Linux#Scripte_beim_Booten_starten) per

echo "[hier Spannungszuordnung]" > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/op_points_table die passenden Werte per Script eintragen

Config

Bestehende Kerneleinstellungen (die des Kanotixkernels) lassen sich mit make oldconfig übernehmen

mit

make menuconfig

(make menuconfig benötig das Packet libncurses5-dev) können veränderungen an de Konfiguration vorgenommen werden.

Sinnvoller weise nachlesen was ihr an Einstellungen braucht. z.B. damit hdaps Werte ausgelesen werden können under Device Drivers->Hardware Monitoring Hdaps eingestellen oder für sleep eine Hotpluggable CPU einstellen.

Installation

make&&make modules_install

danach

cp ./arch/i386/boot/bzImage /boot/vmlinuz-2.6.16
cp ./System.map /boot/System.map-2.6.16

und Eintrag in grub erstellen vim /boot/grub/menu.lst

Grub

Mein bevorzugter Bootloader, da man notfalls den Bootbefehl auch per Hand eintragen kann

Die Grub Konfigurationsdatei ist

/boot/grub/menu.lst

Kanotix Gui

Wem die Kanotix Gui nicht gefällt, der sollte die Zeile gfxmenu (hd0,2)/boot/message rauskommentieren

Grub Farbschema

Die Farben lassen sich im Format

color [text unselected]/[back unselected] [text selected]/[back selected]

angeben. also z.B.:

color white/black white/blue

heisst schwarzen Hintergrund, weisser Text und blaue Auswahlmarkierungsbox

bootauflösung

lässt sich als bootparameter in der "kernel" Zeile übergeben in der Form

vga=[Hex Wert]

einige Auflösungen mit Hex Wert:

800x600 0x314

1024x768 0x317

1280x1024 0x31A

1600x1200 0x31E

also z.B. vga=0x31A

Ati Grafik Treiber

Die installation der Ati treiber bedeutet für mich immer nen grösseren Aufwand. Auf Anhieb geht da selten was, vorallem wenn ein Kernel gerade frisch erschienen ist.

Idealer weise läd man den Treiber direkt von der ati Seite runter, ob der dann auch funktioniert ist eine andere Sache.

Für Kanotix gibt es ein empfehlenswertes install script, dass einem das ganze abnimmt:

den Teil ab update-modules ausführen http://kanotix.org/FAQ-id_cat-4.html#q84

eventuell (z.B. bei der Kanotix Easter Edition) ist der Script Name für den ati installer auch install-fglrx-debian.sh

W-lan

madwifi

den Treiber bekommt man wie in http://madwifi.org/wiki/UserDocs/GettingMadwifi beschrieben.


Das Problem mit den falsch formatierten Packeten, die manche Access Points (wie z.B. die in meiner Uni) aussenden wurde in den aktuellen Madwifi-ng Treiber gelöst.

Einen Link zum (in aktuellen Versionen obsoleten) Patch gibt es trotzdem hier:http://madwifi.org/attachment/ticket/698/madwifi-agere-patch

den Hintergrund kann man unter http://madwifi.org/ticket/698 nachlesen

vpnc

vpnc ist ein Cisco VPN Concentrator (wird bei uns in der Uni verwendet) kompatibler Client. Leider unterstützt er jedoch kein rekeying, was zu regelmässigen Verbindungsabbrüchen alle 15 Minuten führt (bin mir nicht sicher über die genaue Zeitspanne. Normalerweise erfolgt das rekeying alle 6 Stunden, bei uns ist man da etwas parano...vorsichtiger)

vpnc lässt sich als Packet über apt-get/Synaptic bekommen.

Zusätzlich benötigt man noch ein Konfigurationsfile, dass man nach /etc/vpnc kopiert. (NUTZERNAME und PASSWORT selbstverständlich durh eigene Daten ersetzen)

#Konfigurationsfile /etc/vpnc/uni.conf für Uni Wuerzburg
IPSec ID Login
IPSec gateway 132.187.1.5
IPSec secret 9dae7aa6ccfde46148d93351c7ab6861
Xauth username NUTZERNAME
Xauth password PASSWORT

Sinnvoller Weise sollte die Datei nur von root lesbar sein.


danach kann man vpnc mit der Konfigurationsdatei uni.conf über

vpnc-connect uni

starten

wpa

Am einfachsten bekommt man wpa denke ich mal mit dem schönen kanotix tool "netcardconfig" hin (setzt auch wpa tools wie wpa_supplicant voraus).

Da man allerdings nicht jedes mal das ganze von neuem ausfüllen will, legt man sich seine informationen in einer config für wpa_supplicant ab, und schreibt sich ein script dass wpa_supplicant startet und alle anderen gewünschten Aktionen ausführt

Beispiel: Wlan mit WPA PSK TKIP mit essid (wlanname) "wlan_name" und Passwort "passwort"

wpa_supplicant configuration file (z.B. "mywlan.conf" im Home Verzeichnis)

ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
ctrl_interface_group=0
eapol_version=1
ap_scan=1
fast_reauth=1 
network={
	ssid="wlan_name"
	#psk="passwort"
	psk=bd8af7b9c712419851040d92e0bb0d4a24c5148fcf3d992abba4556264369624
}

um wpa zu aktivieren erzeugen wir ein wlaninterface ath0 mit wlanmodus "sta" (normal "managed"). Ich musste bei mir vorher immernoch das bestehende wlaninterface zerstören (wenns bei euch hinhaut könnt ihr auch die erste Zeile weglassen, bei mir gabs da allerdings nen "ioctl: Input/output error" )

wlanconfig ath0 destroy
wlanconfig ath0 create wlandev wifi0 wlanmode sta

danach testen wir den wpa_supplicant im sehr gesprächigen debug modus mit

wpa_supplicant -c /pfad/zu/meiner/mywlan.conf -i ath0 -d -Dmadwifi

Wenn in der Ausgabe eine Meldung von wegen EAPOL: blablairgendwas AUTHENTICATED kommt hat alles soweit hingehauen -ansonsten heisst es Fehlersuche

Mit

wpa_supplicant -c /pfad/zu/meiner/mywlan.conf -i ath0 -B -Dmadwifi

starten wir wpa_supplicant als demon.

Dass alles geklappt hat kann man auch mit

iwconfig ath0

überprüfen. Da sollte dann bei "ESSID:" unser wlanname und unter "Encryption key:" irgendwas stehen.

um uns dann eine IP zuordnen zu lassen, führen wir noch dhclient aus

dhclient ath0

Kismet und Airodump

Falls die Programme nach kurzer Zeit (ca 1 Minute) aufhören neue Packete zu sammeln, kann das daran liegen, dass NetworkManager nach einiger Zeit automatisch von Monitor mode nach Managed umschaltet. Ein

killall NetworkManager

kann da Abhilfe schaffen


Access point modus

mit

wlanconfig ath0 create wlandev wifi0 wlanmode ap

erschaffen wir für ath0 den ap (ggf. vorher mit "wlanconfig ath0 destroy" das interface ath0 entfernen)

iwconfig ath0 essid laptop_ap channel 2

Spezielle Thinkpad Features

Thinkpad buttons

Ibm ACPI

(für: Fn tastenkombinationen)

dafür muss das Modul ibm_acpi mit

modprobe ibm_acpi

geladen werden.


will man die Fn-tastenkombinationen selber bestücken, muss man ibm_acpi erst mal mit

echo enable,0xffff >/proc/acpi/ibm/hotkey

bescheit sagen

in /etc/acpi/events erstellt man dann ein File mit dem Inhalt

event=ibm/
action=/etc/acpi/actions/ibm.sh "%e"

dass die Datei /etc/acpi/actions/ibm.sh aufruft, in der wir dann die Aktionen für die fn kombinationen legen

Beispiel für /etc/acpi/actions/ibm.sh

#!/bin/bash
case "$1" in


# Fn+F5
"ibm/hotkey HKEY 00000080 00001005")
if [ -n "$(pidof wlassistant)" ]
then killall wlassistant;
else gksu wlassistant&
fi
;;

# Fn+F7
"ibm/hotkey HKEY 00000080 00001007")
if [ -n "$(pidof fireglcontrolpanel)" ]
then killall fireglcontrolpanel;
else gksu fireglcontrolpanel&
fi
;;
 
# Fn+F11
"ibm/hotkey HKEY 00000080 0000100b")
if [ -n "$(pidof gnome-system-monitor)" ]
then killall gnome-system-monitor
else gksu gnome-system-monitor&
fi
;;

esac

alle Kombinationen gibt es hier:

http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_get_special_keys_to_work

achja, und damit das ganze dann auch funktioniert müssen wir acpid neustarten

/etc/init.d/acpid restart

tpb

(für: OSD für Access IBM button, Lautstärke, Helligkeit,...)

tpb packete mit synaptic runterladen

modul nvram mit modprobe laden

dev mit:

chmod 664 /dev/nvram

lesbar machen

benutzer zur Gruppe nvram hinzufügen

zum automatischen Laden nvram in /etc/modules eintragen

wie man den Access IBM button nutzbar macht liest man hier: http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkVantage_Button

Zuordnung der Vor- und zurücktasten

die Befehle

xmodmap -e "keycode 234=XF86Back"
xmodmap -e "keycode 233=XF86Forward"

fügen die tasten zur keymap hinzu. im Kontrollzentrum kann z.B. dann eine weitere verwendung spezialisiert werden

Man kann auch eine Datei .Xmodmap im Home Verzeichnis des entsprechenden Nutzers anlegen, die dann

keycode 234 = XF86Back
keycode 233 = XF86Forward

enthält. Gnome fragt einen beim nächsten Start ob die Datei geladen werden soll. XF86Back und XF86Forward lassen sich dann z.B. zum Wechseln des Desktops verwenden


Trackpoint scrollen

mehr unter http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_configure_the_TrackPoint

Xorg Einstellungen

in

/etc/X11/xorg.conf

müssen wir zu

Section "InputDevice"
      Identifier  "Configured Mouse"

oder

 Section "InputDevice"
      Identifier  "PS/2 Mouse"

die folgenden Zeilen hinzufügen (falls noch nicht vorhanden):

     Option "Emulate3Buttons" "true"
     Option "EmulateWheel" "true"
     Option "EmulateWheelButton" "2"
     Option "YAxisMapping" "4 5"
     Option "XAxisMapping" "6 7"


Firefox

Firefox verwurstet vertikales Scrollen standartmässig zur Browsernavigation. Da dies Scrollen zu einem Balanceakt macht ändern wir dies zu normalen vertikalen Scrollen (alternativ die Zeile mit dem XAxisMapping weglassen). Dazu ändern wir die entsprechenden Einträge in der firefox about:config (about:config in Adresszeile eintippen) folgendermassen ab

mousewheel.horizscroll.withcontrolkey.action = 3;
mousewheel.horizscroll.withcontrolkey.numlines = 1; 
mousewheel.horizscroll.withcontrolkey.sysnumlines = true;
[...]
mousewheel.horizscroll.withnokey.action = 0;
mousewheel.horizscroll.withnokey.numlines = 1;
mousewheel.horizscroll.withnokey.sysnumlines = true;
[...]
mousewheel.horizscroll.withshiftkey.action = 1;
mousewheel.horizscroll.withshiftkey.numlines = 1;
mousewheel.horizscroll.withshiftkey.sysnumlines = true;


Bessere Akkuzeiten erreichen

CPU Spannung senken

Bei vielen CPUs wurden die nötigen Spannungen deutlich zu hoch gewählt, um stabilität bei allen ausgelieferten CPUs zu garantieren. Eine zu hohe Spannung frisst 1. den Akku schnell leer und sorgt 2. für mehr Abwärme (lüfter läuft öfter)

Unter Windows gibt es dafür das Tool Notebook Hardware Control, unter Linux Kernelpatches

http://thinkwiki.org/wiki/Pentium_M_undervolting_and_underclocking

http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Undervolt_a_Pentium_M_CPU


Lüfter Kühlung anpassen

Unter Linux läuft der Lüfter meines Thinkpads gerne mal öfter als er eigentlich muss. Von der Lautstärke her ist das kein Problem, aber Strom wird trotzdem verbraucht.


Dazu benötigen wir ein einfaches Bash script, dass wir beim starten unseres Systems mit anwerfen, sowie das Modul ibm_acpi.


Das Script findet sich unter http://www.thinkwiki.org/wiki/Talk:Code/tp-fancontrol

das modul ibm_acpi muss mit experimental=1 modulparameter geladen werden, also z.B.

modprobe ibm_acpi experimental=1

mehr dazu wie (fast) immer im Thinkwiki http://www.thinkwiki.org/wiki/ACPI_fan_control_script

hdaps

setzt voraus dass das entsprechende Modul beim Kernelbau aktiviert wurde.

Das hdaps modul muss geladen werden, dies kann mit modprobe hdaps geschehen, oder als Eintrag in /etc/modules beim Systemstart.

obs Funktioniert lässt sich mit

hdaps-pivot

nachprüfen

hdaps alarm

kommt noch

hdaps als Joystick

Spiele wie z.B. Neverball lassen sich per hdaps steuern (über Neigung des Thinkpads). Hdaps wurde bei mir automatisch als Joystick erkannt

!Achtung! Einstellungen bezüglich der Sensitivität des erkannten Joysticks (z.B. über Gnome Joystick) wirken sich auch auf alle anderen hdaps Anwendungen (alarm) aus

hdaps park

setzt voraus dass das entsprechende Modul beim Kernelbau aktiviert wurde, und der Kernel entsprechend gepatcht wurde (siehe Linux#hdaps_Disk_Park_Patch)

zunächst wird der userspace parking daemon von

http://www.thinkwiki.org/wiki/HDAPS

benötig. Aus dem in c geschriebenen file baut man sich mit hilfe einer selbstgeschriebenen make datei eine ausführbare binary.

testen kann man das ganze dann mit

./name_der_binary -d festplatte -s Sensitivität

also z.B. bei mir mit

./hdaps-park -d hda -s 15

die Binary Datei kopieren wir dann nach /usr/bin/

wer das Script beim Booten mitstarten will liest bei Scripte beim Booten starten weiter

gaim thinklight

Damit das Lämpchen überm Display bei ankommenden Nachrichten leuchten kann, muss das Modul ibm_acpi, über modprobe, oder als Eintrag in /etc/modules, geladen werden.


Ultrabay hotswap

Bei mir hat dafür Debian Hotswap gereicht (packete "hotswap" und "hotswap-gui")

Man kann dann per kommandozeile mit

hotswap

z.B. das CD-Rom Laufwerk mit einem Akku tauschen.

mehr informationen dazu unter http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_hotswap_UltraBay_devices

e17

e17 mit Shelf
e17 mit Shelf

Ein schneller Display Manager, der sich aber noch im Alphastadium der Entwicklung befindet.

Informationen zu e17:

http://www.enlightenment.org

http://www.get-e.org


Im grossen und ganzen läuft e17 stabil.



e17 Installation

e17 lässt sich entweder direkt über die CVS Quelldateien bauen (entweder alle per Hand durchcompilieren, oder sinnvoller per Script)

oder über apt-get (und synaptic) von den entsprechenden repositories http://www.kanotix.net/PNphpBB2-viewtopic-t-12856-highlight-unstable.html herunterladen.

Es reicht enlightenment (und abhängigkeiten) sowie die gewünschten Module zu installieren


Eventuelle konflikte bezüglich in mehreren Packeten vorhandenen Dateien umgeht man am besten so:

1.packet installieren

2.packet danach mit

 dpkg -i --force-all /var/cache/apt/archives/[packet das installiert werden soll]

installieren

cpufreq

falls das e17 cpufreq modul meckert, dass es die Frequenz nicht ändern kann, muss man die Rechte mit denen das Modul ausgeführt wird ändern. Dazu weist man der Datei /usr/lib/enlightenment/modules/cpufreq/linux-gnu-i686/module.so den Eigentümer root zu und setzt das Spezialattribut UID

ursprüngliche Uhr

ursprüngliches clock Design
ursprüngliches clock Design

Ich bin wohl nicht der einzige der sich das Aussehen des alten clock moduls (aus pre-Shelf Zeiten) zurückwünscht.

Geändert hat sich dabei nicht wirklich das clock Modul selber sondern das default theme.


Der Shelf an sich schon ganz praktisch ist, und wir wollen ja eigentlich nur das Aussehen der alten Uhr.

Ergo bauen wir uns einfach ein neues Theme mit der alten Uhr, und verwenden das dann mit unserem aktuellen e17.


Dafür brauche wir entsprechenden Code und Bilder vom CVS.


mit

cvs -z3 -d:pserver:anonymous@anoncvs.enlightenment.org:/var/cvs/e co e17/apps/e

laden wir den aktuellen Snapshot von e17 herunter

danach ersetzen wir einfach das neue Bild unserer Uhr, in dem wir das der alten Uhr (aus dem Snapshot vor einfliessen des Shelfs) herunterladen:

cvs -z3 -d:pserver:anonymous@anoncvs.enlightenment.org:/var/cvs/e co -D20060419 e17/apps/e/data/themes/images/e17_clock_fg.png

mit

sh e17/apps/e/autogen.sh
cd e17/apps/e/data/themes
make

bauen wir uns das ganze dann zu einem .edj file.

falls Probleme beim make auftauchen kann man auch direkt sich aus dem .edc ein .edj bauen mit

edje_cc -v -id ./images -fd ../fonts -DLOWRES_PDA=1 -DMEDIUMRES_PDA=2 -DHIRES_PDA=3 -DSLOW_PC=4 -DMEDIUM_PC=5 -DFAST_PC=6 -DE17_PROFILE=SLOW_PC ./default.edc ./default.edj


Unser frisch gebautes Theme können wir dann in eines der themes verzeichnisse kopieren, z.B.:

cp default.edj ~/.e/e/themes/default_with_old_clock.edj

viel spass mit der neuen Uhr (die heruntergeladenen Dateien werden danach nicht mehr benötigt und können wieder gelöscht werden)

kmilo

kmilo lässt sich auch ausserhalb von kde starten. dazu muss man per kommandozeile dcop kded kded loadModule kmilod aufrufen. Mit e_util_eapp_edit lässt sich damit eine .eap datei erstellen, die man dann beim start von enlightenment automatisch aufrufen kann

Wenn man will, dass e17 das Ganze beim start atomatisch startet, empfielt es sich ein sh script zu erstellen, dass wie folgt aussieht:

!/bin/sh

kdeinit

dcop kded kded loadModule kmilod

Dann baut man ein eap file, dass dieses Script aufruft und fügt dieses script zu startup hinzu

Allgemeine Tipps

Prozessbiblioteken vorladen

viele Programme werden häufig benutzt, insofern lohnt es sich diese zu preloaden.

Konqueror

wird von mir als Filebrowser verwendet. Unter KDE werden im Hintergrund mehrere Instanzen von Konqueror bereitgehalten. Da ich Konqueror auch gerne unter e17 nutze starte ich mit e17

konqueror --preload

andere

theoretisch ist es möglich mit strace Programmabläufe zu analysieren und so frühzeitig benötigte Dateien in den Cache zu laden. In aktuellen Versionen von Suse ist dies für z.B. OpenOffice, Firefox, und Gimp möglich. Bisher war ich allerdings nicht in der Lage dies für mein Kanotix zu reproduzieren.

Artikel zum preloaden in Suse: http://en.opensuse.org/SUPER_preloading_de

Media

Windows Media wmv abspielen

wer eine Fehlermeldung à la "wmvmod.dll missing" darf mal diesem Link folgen

http://forums.xandros.com/viewtopic.php?t=17983&highlight=wmv


kopiergeschützte DVDs abspielen

Dafür brauch man die (böse weil scheinbar nur halb legale) Library libdvdcss2

Als Debian Nutzer kann man sich einfach von http://download.videolan.org/pub/libdvdcss/ die aktuellste .deb datei runterladen und mit

dpkg -i /pfad/zur/datei

installieren


Mplayer

Mplayer ist was ganz feines. Damit schauen wir problemlos Videos von den Apfel- und Fenstermenschen. Mplayer kann im Browser Videos streamen, und diese auch auf Wunsch auf Vollbild vergrössern.

Die offizielle Seite vom Mplayer Projekt ist http://www.mplayerhq.hu/


Mplayer gibt es einerseits als Packet - kann also über synaptic installiert werden. Ich baue es mir trotzdem selber, da es bei mir als Packetinstallation nicht den gewünschten Funktionsumfang geliefert hat.


Ich empfehle zunächst die firefox-video plugins (wie kaffeine-player) zu entfernen (vorher backuppen), da mplayer das ja übernehmen soll. (die befinden sich in /usr/lib/firefox/plugins )


Den aller aktuellsten mplayer holen wir uns über

svn checkout svn://svn.mplayerhq.hu/mplayer/trunk mplayer

wechseln dann ins heruntergeladene mplayer Verzeichnis und führen dort

./configure --enable-gui

und

make

aus.

Hat alles geklappt installieren wir als root das ganze dann mit

make install

Mplayer liefert selbst keine Skins mit Da wir eine Gui wollen laden wir sie von http://www.mplayerhq.hu/design7/dload.html herunter.

Ich verwende derzeit den Ater skin.


Egal für welches ihr euch entscheidet, einfach nach

/usr/local/share/mplayer/skins

entpacken.

Mplayer verwendet standartmässig den Skin, der im Ordner default liegt

Ihr könnt also euren skin nach /usr/local/share/mplayer/skins/default entpacken.

Alternativ unter http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML/en/gui.html nachlesen

mit "gmplayer" oder "mplayer -gui" starten wir mplayer dann mit gui.

Latex

Eine sehr empfehlenswerte Latex Umgebung unter Linux ist Kile.

Wer auf amsmath.sty nicht verzichten kann sollte sich das Packet tetex-extra über apt-get oder synaptic laden.

Scripte beim Booten starten

am Beispiel hdaps-park

damit das Script beim Systemstart gestartet wird, legen wir es z.B. in runlevel 5 ab, nachdem das Modul hdaps geladen wurde.

Dazu erstellen wir ein Startscript in

/etc/init.d/

das den hdaps-parker startet.

Dieses verlinken wir dann nach

/etc/rc5.d

als S25hdaps

S bedeutet beim starten, K beim herunterfahren ausführen. Die Programme im Entsprechenden Runlevel werden nach Zahl sortiert gestartet.


fstab

Die Datei /etc/fstab speichert Mountpunkte und Optionen für Speicherpartitionen

z.B. die Zeile

/dev/sda1       /media/sda1     auto    user,rw,auto,uid=roland,gid=roland,umask=0002 0       0 

sorgt dafür dass /dev/sda1 (Partition 1 meiner USB-Festplatten) unter /media/sda1 eingehängt wird und ich Eigentümer (der Nutzer roland <=> "uid=roland" ) und Gruppe (Gruppe roland <=> "gid=roland") bin


Suspend to RAM

Der Schlafmodus funktioniert recht fein. Damit ich ihn nutzen konnte musste ich noch beim Kernelbau die Hot-pluggable CPU aktivieren, und beim booten den Parameter

acpi_sleep=s3_bios

anhängen.

zum schlafenlegen verwende ich das folgende Script

#!/bin/sh
#script for safe sleep

#clear log
echo > /tmp/suspend.log

#stop acpi
/etc/init.d/acpid stop >> /tmp/suspend.log &

# sync filesystem
sync

# remove USB 1.1 driver
modprobe -r uhci_hcd >> /tmp/suspend.log &
modprobe -r ath_pci >> /tmp/suspend.log &

# sync clock
/sbin/hwclock --systohc

# switch to console
FGCONSOLE=`fgconsole`
chvt 6
/usr/sbin/radeontool light off

# go to sleep
sleep 3 && echo -n "mem" > /sys/power/state

# readjust the clock (it might be off a bit after suspend)
/sbin/hwclock --adjust
/sbin/hwclock --hctosys

# reload USB 1.1 driver
modprobe uhci_hcd >> /tmp/suspend.log &
modprobe ath_pci >> /tmp/suspend.log &

#restart acpi
/etc/init.d/acpid start >> /tmp/suspend.log &

# turn on the backlight and switch back to X
radeontool light on
chvt $FGCONSOLE


.

Terminals

Befehle

siehe Bash Übersicht

Quake artige Terminals

Denjenigen die oft Befehle unter Linux ausführen (jedem?) und dazu eine schnell einsatzbereite Konsole brauchen, kann ich die beiden Terminals yakuake und tilda ans Herz legen

Persönliche Werkzeuge